Bibelgeschichten

1) Jesus zieht in Jerusalem ein (Matthäus 21, 1-11)

Jesus ist mit seinen Jüngern Richtung Jerusalem unterwegs. Mitten auf dem Weg bleibt er stehen und sagt zu seinen Jüngern: „Geht in das Dorf, dass vor euch liegt. Dort findet ihr gleich eine Eselin angebunden zusammen mit ihrem Jungen. Bindet sie los und bringt sie zu mir. Und wenn euch jemand fragt, „Was soll das?“ Dann sagt: „Der Herr braucht sie“. Und er wird sie euch sofort mitgeben.“

Die Jünger gingen los und machten alles, genau wie Jesus es ihnen gesagt hatte. Sie brachten die Eselin und ihr Junges zu Jesus. Nun legten die Jünger ihre Mäntel auf die Eselin, damit Jesus sich setzen konnte. Die Menschen in der großen Volksmenge legten ihre Mäntel auf die Straße, dies sollte als Teppich dienen. Andere brachen Zweige von den Bäumen ab und legten Sie ebenfalls auf die Straße. Die gesamte Volksmenge war aufgeregt und rief immer wieder: „Hosianna dem Sohn Davids!“

2) Jesus wird verhaftet (Matthäus 26, 47-56)

Eine große Gruppe Männer, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet war, kam in den Garten Gethsemane. Judas hatte den Soldaten versprochen, ihn zu verraten, wer Jesus ist. Als Judas Jesus sah, ging er direkt auf ihn zu, begrüßte ihn und küsste ihn. Da fragte Jesus:„Judas, verrätst du mich mit einem Kuss?“ Daraufhin packten die Männer Jesus und nahmen ihn fest. Als Petrus merkt, was gerade passierte, zog er sein Schwert heraus und schlug einem Diener das Ohr ab. Aber Jesus heilte den Mann und sagte zu Petrus: „Steck dein Schwert weg. Wer mit dem Schwert kämpft, wird durch sein Schwert sterben.“ Die Soldaten Namen Jesus fest und fesselten ihn an den Händen. Daraufhin ließen ihn alle Jünger im Stich und ergriffen die Flucht.

3) Jesus wird gekreuzigt (Matthäus 27, 15-56) Lukas 23,33-43)

Jedes Jahr, zu einem besonderen Fest, das Passahfest, wurde ein Gefangener frei gelassen. Damals gab es den Gefangenen, der Barabas hieß. Als die Menschenmenge versammelt waren fragte Pilatus sie: „Wen soll ich von den beiden freilassen: Barabas oder Jesus?“ Die Menschenmenge entschied sich dafür Barabas frei zu lassen und forderten den Tod von Jesus. Daraufhin ließ Pilatus Barabas frei und übergab Jesus den Soldaten, damit sie ihn kreuzigen konnten. Danach zogen sie Jesus die Kleider aus und gaben ihn einen roten Mantel. Sie flochten ihm eine Krone aus Dornenzweigen und setzen sie ihm auf den Kopf. In seiner rechten Hand gaben Sie ihm einen Stock. Dann knieten sie vor ihm nieder und machten sich über ihn lustig. Sie lachten und sagten: „Hoch lebe der König!“ Dabei spuckten sie ihn an, nahmen ihm den Stock weg und schlugen ihm damit auf den Kopf. Nachdem sie ihn so lächerlich gemacht hatten, führten sie Jesus zu der Stelle, wo er gekreuzigt werden sollte. Dort fesselten sie ihn ans Kreuz und verlosten seine Kleider untereinander. Über seinem Kopf brachten sie ein Schild an. Auf dem Schild stand der Grund für seine Verurteilung: Das ist Jesus der König der Juden.

Die Leute, die vorbeikamen, lästern über ihn. Sie schüttelte ihre Köpfe und sagten: „Wenn du wirklich der Sohn Gottes bist, dann rette dich doch selbst und steig vom Kreuz herunter!“ Noch viele weitere Menschen machten sich über ihn lustig. Sie sagten: „Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. Dabei ist er doch der König von Israel! Er soll jetzt vom Kreuz herabsteigen, dann glauben wir an ihn. Er hat doch behauptet: Ich bin Gottes Sohn.“

Es war früh am Morgen, da wurde es für drei Stunden im ganzen Land dunkel. Und dann schrie Jesus laut:“ Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Daraufhin starb er.

Ein römischer Hauptmann bewachte Jesus mit seinen Soldaten. Sie sahen was alles geschah, fürchteten sie sich sehr und sagten: „Er war wirklich der Sohn Gottes!“

4) Jesus ist auferstanden (Matthäus 28, 1-10)

Zu den Menschen, die über den Tod von Jesus sehr traurig waren, gehörte auch Maria aus Magdala und seine Mutter Maria. Während die Frauen noch unterwegs waren, um nach dem Grab zu schauen, geschah plötzlich ein großes Erdbeben. Als ein Engel kam und den schweren Stein vom Grab wegschob, vielen die Wächter vor dem Grab vor Jesus in Ohnmacht. Als die Frauen zu dem Grab kamen, war das Grab leer. Dabei wurden sie noch mehr traurig, den der Leichnam von Jesus war nicht mehr da. Sie weinten. Doch dann kam der Engel zu den beiden Frauen und erzählte: „Jesus ist auferstanden und lebt“ Die Frauen sollten diese besondere Nachricht den Jüngern weitererzählen. Als sie sich auf den Weg machten, begegnete ihnen Jesus. Sie konnten ihn anfassen und ließen sich überzeugen, dass er es wirklich war und dass er lebte. Maria zitterte vor Angst und großer Freude. Sie hatte es mit eigenen Augen gesehen und sie hatte ihn mit ihren eigenen Händen gefühlt: Gott hat Jesus von den Toten auferweckt. Ein außergewöhnliches und einzigartiges Erlebnis. Das kann nur Gott.

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