GiG - immer am limit
Bildergalerie vom GiG
Am 26. Oktober 2003 haben wir den ersten Jugo unter unserem neuen Namen GiG gefeiert.
Hier ein kurzer Rückblick auf das Programm:
- GiG - was heißt das eigentlich?
Nicht "Geiz ist geil", sondern "Gott ist gut". Gott ist eben nicht
geizig, er spart nicht an seiner Liebe zu uns.
Wir wollen im Jugo "Gemeinschaft in Gott" haben und mit unserer Message
rüberbringen: "Glaube ist genial!".
Vielleicht ist GiG auch eine leise Erinnerung, wenn es Sonntag morgens im Bett mal wieder
besonders gemütlich ist: "Geh' in Gottesdienst"...
- Sing and Pray mit der Jugo-Band
Die schon bewährte Band wurde verstärkt und kommt jetzt mit Bass noch fetziger.
- Anspiel - immer am limit
Die Anspielgruppe nimmt einige Personengruppen aufs Korn, die sich gegenseitig
überbieten, wie weit sie ans Limit gehen.
Ein Weichei, ein Extremsportler, ein
Adrenalin-Junkie und ein Drogensüchtiger treffen aufeinander und erkennen am Ende, dass sie
alle auf der Suche nach dem großen Ziel, dem Sinn des Lebens sind, dabei aber einen
falschen Weg gewählt haben.
- "special guest" Werner Zehnder
Werner erzählt von seinen Erfahrungen, wie er beruflich, in der Familie und auch in der
Freizeit immer wieder an sein Limit kommt, wenn einfach alles über einem zusammenbricht.
Solche Erfahrungen hat sicher schon jeder von uns gemacht...
Natürlich kommt er auch auf sein großes Hobby zu sprechen, bei dem er gerne und freiwillig
ans limit geht: Er fährt leidenschaftlich Enduro und zeigt in einem kurzen Film, was das
eigentlich ist, und wie das abgeht. Ein solcher Renntag bringt einen Fahrer körperlich und konzentrationsmäßig ans
Limit. Der
Adrenalinkick ist gewaltig.
Die große Gefahr besteht darin, immer mehr zu wollen, nur noch Höchstleistungen bringen zu
wollen. Wichtig ist, dass man realisiert, dass das nicht
alles ist. Mit 60 oder 70 kann Werner sicher nicht mehr mitfahren, und wenn das dann alles war, was ihn
ausmacht...?
Wichtig ist für Werner, seinen Geist und Verstand immer wieder zur Ruhe kommen zu lassen.
Ihm gelingt dies am besten beim Blick auf den Sternenhimmel. Hier wird im bewusst, wie klein
und unbedeutend er selber ist und alle um ihn herum sind.
Nur das hat Bestand, was man im Herzen trägt und was man das ganze Leben lang leben kann.
Diese Werte hat Jesus Christus vorgelebt. Er wurde nicht durch große Taten berühmt,
sondern durch seinen herzlichen Umgang mit den Menschen. Sein Mut zu unkonventionellen
Entscheidungen machte und macht ihn bewundernswert ("einfach ein guter Kerl!").
Jeder darf und soll auch an sein Limit gehen, seine Grenzen erfahren, auch um Neues zu
lernen (Reinhold Messner: "Wer keine neuen Erfahrungen macht, stagniert."). Aber
dieser Teil des Lebens darf nicht zum Mittelpunkt werden, der Mensch bleibt irgendwann auf
der Strecke, wenn die hohen Erwartungen und Ziele nicht mehr erfüllt werden können.
Liebe, Freundlichkeit, Fröhlichkeit, Glaube und Barmherzigkeit sind Werte, die das Leben
prägen sollen.
Ans Limit gehen? - Ja, aber mit Herz und Verstand!
- Ständerling
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen gemütlichen Ausklang mit Getränken und
was zu essen.
Da war auch ausreichend Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
zurück zur Startseite